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Welt der Pilze

Pilze sammeln – aber sicher

Erfahrung und Vorsicht sind wichtige Begleiter bei der Pilz Jagd

IMG_2957_skalPilze sammeln erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. Die Nahrung aus dem Wald ist nicht nur gesund und nahrhaft – ihr werden auch heilende Kräfte zugesprochen. Doch bevor es zu einer schmackhaften Nahrung kommen kann, muss das sogenannte Fleisch des Waldes gesammelt und sicher bestimmt werden. Grundsätzlich kann man das ganze Jahr über Pilze sammeln – die beste Zeit ist jedoch der Spätsommer und der gesamte Herbst. Wer auf dem Gebiet der Pilze noch nicht sehr bewandert ist, sollte immer einen Pilzexperten an seiner Seite haben. Man kann sich auch an Pilzberatungsstellen wenden, bei denen man seine gesammelten Pilze bestimmen lassen kann. Aber auch ohne Experten lassen sich durch das Befolgen einiger grundsätzlicher Regeln viele Fehler beim Sammeln von Pilzen vermeiden.

Eine sorgfältige Auswahl des Sammelortes birgt den Schlüssel zum Erfolg

Die Nähe von viel befahrenen Straßen oder Industriegebieten sind keine geeigneten Orte, um schmackhafte Pilze zu sammeln. Pilze nehmen giftige Ablagerungen auf und bauen sie nur langsam wieder ab. Gesunde und leckere Pilze lassen sich am besten in naturbelassenen Regionen finden. Den größten Fehler, den Anfänger häufig machen, ist, den Pilz einfach aus dem Boden zu reißen. Der echte Pilzsammler, der nachhaltig denkt, schneidet den Pilz mit der Knolle aus dem Boden. Auf diese Weise können die Pilze nachwachsen. Ein weiterer Vorteil ist die genauere Bestimmung der Pilzart. Ein wichtiger Grundsatz beim Pilzsammeln ist: Sammle nur Pilze, die du absolut sicher kennst! Oder anders ausgedrückt: Im Zweifelsfall sollte ein Pilz lieber stehen bleiben.

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Höchstmengenbegrenzung ist zu beachten

In den Bundesländern sorgen Höchstmengen dafür, dass einzelne Sammler nicht ganze Wälder leer sammeln. Auch wenn die Begrenzungen in den Bundesländern durchaus unterschiedlich festgelegt sind, sollte der Richtsatz ein Kilo pro Tag und Person für alle Pilzsammler ein ungeschriebenes Gesetz sein. Pilzsammler verstehen sich auch als Umweltschützer und sorgen durch nachhaltiges Denken und Handeln dafür, dass auch zukünftige Generationen viel Freude am Pilzsammeln haben. Die Höchstmengenbegrenzung soll auch dafür sorgen, dass ein gewerbliches Sammeln unterbunden wird. Wer sich an die Höchstmengen nicht hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld mit bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann.

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Erfahrung und Vorsicht sind wichtige Begleiter bei der Pilz Jagd Pilze sammeln erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. Die Nahrung aus dem Wald ist nicht nur gesund und nahrhaft – ihr werden auch heilende Kräfte zugesprochen. Doch bevor es zu einer schmackhaften Nahrung kommen kann, muss das sogenannte Fleisch des Waldes gesammelt und sicher bestimmt werden.

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