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Pilze Wohlrab

Tipps für das Sammeln von Pilzen

Pilze suchen leicht gemacht

In Mitteleuropa gibt es mehr als 5.000 verschiedene Pilzarten. Warum soll man sich bei dieser Auswahl auf die üblichen Sorten konzentrieren? Wer nicht immer nur Pfifferling, Steinpilz oder Champignon in der Pfanne haben will, muss nur ein paar Tipps befolgen und die Augen ein Stückchen weiter aufmachen. Dann lassen sich auch Spitzmorcheln, Herbstrompeten und andere Köstlichkeiten finden.  Zunächst aber gilt es Pilze richtig einzuordnen.

Pilze belegen eine eigene Region im Reich der Lebewesen

skal_IMG_2847Obgleich Pilze, weil sie wachsen und ihren Ort nicht verändern, wie Pflanzen wirken, bilden sie einen eigenständigen Bereich unter den Lebewesen. Tatsächlich haben sie mit Tieren mehr Gemeinsamkeiten als mit Pflanzen. Pilze können zum Beispiel kein Sonnenlicht in Energie umwandeln – das wichtigste Merkmal von Pflanzen. Stattdessen ernähren sie sich von organischen Nährstoffen; ähnlich wie Tiere. Auf der anderen Seite besitzen sie Zellen, die jenen von Pflanzen gleichen. Diese wiederum bestehen zu einem Großteil aus Chitin – pflanzenuntypisch.

Wann und wo man Pilze sammelt

Bekannt ist, dass Pilze vornehmlich in Wäldern wachsen. Das liegt daran, dass sie ein feuchtwarmes Klima zum Wachstum benötigen. Sie mögen es feucht – auf bemoosten Stellen fühlen sie sich wie zu Hause. Deshalb lohnt sich die Suche nach Pilzen an trockenen Flächen meist nicht. Die meisten Pilze findet man in den Monaten September und Oktober. Pilze findet man jedoch auch in den anderen Monaten des Jahres – praktisch ist das ganze Jahr über Pilzsaison. Alte Baumbestände haben mehr und bessere Pilze zu bieten als jüngere. Beliebt sind besonders Wälder mit großen Humuslagern, wie sie durch Blätter und Nadeln entstehen.

Häufig entdeckt man Pilze nicht auf den ersten Blick

skal_20130925_135209_topPilze verstecken sich gerne hinter umgefallenen Baumstämmen, Wurzeln oder Baumstümpfen. Häufig sind sie sehr klein oder äußerst gut getarnt. Die Vorliebe für Baumstümpfe stammt aus dem Umstand, dass diese viel Wasser speichern – ideale Bedingungen für viele Pilzarten. Der schlaue Pilzsucher achtet zudem auf Baumarten. Unter Birken und Lärchen finden sich besonders Rotkappen, Birkenpilze und Röhrlinge. Neben den Wäldern eignen sich auch Wiesen, Weiden und sogar Felder für eine erfolgreiche Jagd auf Pilze. Doch bieten sich allenfalls auf naturbelassenen Flächen gute Chancen, fündig zu werden. Wer in der Stadt lebt, sollte es einmal in den großen Parks versuchen. Häufig haben sich Pilze dieses Terrain zurück erobert.

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Pilze suchen leicht gemacht In Mitteleuropa gibt es mehr als 5.000 verschiedene Pilzarten. Warum soll man sich bei dieser Auswahl auf die üblichen Sorten konzentrieren? Wer nicht immer nur Pfifferling, Steinpilz oder Champignon in der Pfanne haben will, muss nur ein paar Tipps befolgen und die Augen ein Stückchen weiter aufmachen. Dann lassen sich auch

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