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Nachgefragt

In der Naturheilpraxis von Eleonore Bölts sind Vitalpilze ein großes Thema

Heilpraktikerin Eleonore BöltsDie Heilpraktikerin Eleonore Bölts hat ihre Naturheilpraxis in Bagband im schönen Ostfriesland. Zunächst Arzthelferin in einem Großlabor, dann in einer internistischen und urologischen Praxis tätig, hat sie sich 1996 mit einer eigenen Praxis selbstständig gemacht. Aufgrund von eigenen Erfahrungen im Laufe der letzten Jahre hat sie sich Wege erarbeitet, um neben der Schulmedizin ein alternatives Therapiespektrum anzubieten. Zusätzlich zum Heilpraktiker Beruf arbeitet Frau Bölts auch als Burnout-Beraterin, als Dozentin und Ausbilderin.

Frau Bölts, vielen Dank, dass wir Sie zu einem Gespräch in Ihrer Praxis aufsuchen konnten. Sie sind hier ja sehr breit aufgestellt und Ihr Therapieangebot ist ja sehr vielfältig: Homöopathie, Schüssler-Salze, Akupunktur, Vitalpilze, Naturheilkunde für Tiere, um nur einiges zu nennen. Wir möchten Sie bitten, uns kurz zu schildern, was sie bewogen hat, sich das Wissen um die Naturheilverfahren anzueignen.

Eleonore Bölts : Ja, gerne. Der Auslöser dazu, mich in Richtung Naturheilverfahren weiterzubilden, war mein Sohn. Er wurde 1985 geboren und hatte viele Erkrankungen, die mit der Schulmedizin für mich nur unzureichend therapiert wurden. Immer wieder kehrende, schwere Infektionen bestimmten sein kleines Leben. Als er 3 Jahre alt wurde, bin ich dann bei einer Fußreflexzonentherapeutin gelandet. Das war mein Anfang, die Naturheilkunde kennen zu lernen. Durch diese Erlebnisse habe ich mich immer mehr dafür interessiert, welche Methoden noch helfen können. Dann habe ich die Fußreflexzonentherapie selbst gelernt und die Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht. Heute bin ich aus Berufung Heilpraktikerin.

Wo sehen Sie in diesem Bereich die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Eleonore Bölts: Die größte Herausforderung sehe ich in der hoffentlich bald wachsenden Zusammenarbeit mit der Schulmedizin. Es wäre doch für alle Patienten sehr hilfreich, die Schul- und die Naturheilkunde miteinander vereinen zu können.

Wie sind Sie im Speziellen auf das Thema Vitalpilze gekommen? Immerhin sind das Produkte, die bisher nur von wenigen Heilpraktikern verwendet werden.

Eleonore Bölts: 2006 erkrankte eine Freundin von mir an Brustkrebs. Andere Methoden wie die Vitamin C Hochdosisinfusionen konnte ich nicht durchführen, sie hatte ganz schlechte Venen, der Port war für die Chemo bestimmt. Ich suchte nach einer anderen naturkundlichen Begleitung, die oral  verabreicht werden konnte. Bei meinen Recherchen im Internet bin ich dann auf die Vitalpilze gestoßen. Ich fand die Therapiemöglichkeiten  sehr spannend. 2008 habe ich dann die Ausbildung zur Mykotherapeutin gemacht.

Was genau macht denn die Therapie mit Heilpilzen für Sie so interessant?

Eleonore Bölts: Besonders interessant finde ich die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Heilpilze. Und natürlich, dass es kaum Nebenwirkungen gibt. Die Patienten müssen nicht ständig in meine Praxis kommen und fühlen sich trotzdem gut begleitet. Da gibt es u.a. die Firma Pilze Wohlrab in Bayern, die ihre Produkte in Bio-Qualität anbieten.

Ich habe mit den Vitalpilzen in erster Linie die guten Erfahrungen bei meinen Krebspatienten gemacht und auch an den Burnout-Patienten empfohlen, damit sie ihren Energielevel wieder erreichen können. Aber auch bei  Allergien, Magen-Darm Erkrankungen, Hypertonie und mehr sind die Pilze sehr sinnvoll.

Wie ist es denn eigentlich Ihrer Freundin bei Ihrer Krebstherapie gegangen? Haben Sie ihr mit Vitalpilzen helfen können?

Eleonore Bölts: Ja, mit den Pilzkombinationen, die ich ihr verordnet habe, hörte die Übelkeit von der Chemo auf, die Haare wuchsen sehr schnell wieder nach und sie hat alle Anwendungen, wie z.B. die darauf folgende Strahlentherapie gut vertragen. Ich hatte auch schon Patienten, die durch die frühzeitige Einnahme ihre Operationen sehr gut überstanden haben und der Haarausfall die Übelkeit gar nicht erst einsetzte.

Das klingt ja sehr ermutigend. Welcher ist denn ihr Lieblingspilz?

Eleonore Bölts: Ich persönlich nehme am liebsten den Cordyceps. Er gibt mir immer wieder frische Energie. Ich empfehle ihn auch immer wieder meinen Burnout-Patienten, damit die Nebennieren wieder angeregt und unterstützt werden. Der Cordyceps hilft hier auch bei den häufig auftretenden depressiven Verstimmungen. Auch der Agaricus (ABM) ist ein häufig von mir verwendeter Pilz, da ich viel mit Krebspatienten arbeite und der Agaricus meiner Meinung die stärkste Antitumorkraft hat.

Sie sind ja auch als Dozentin tätig. Welches sind schwerpunktmäßig ihre Vortragsthemen?

Eleonore Bölts: Ich habe schon mehrere Vorträge zum Thema Vitalpilze und Krebserkrankungen gehalten. Ich werde auch im 2. Halbjahr diesen Jahres wieder Vorträge dazu in meiner Praxis anbieten.

Die meisten Menschen kennen Pilze ja eher als Speisepilze. Haben die Vitalpilze für sie auch eine Bedeutung in ernährungsphysiologischer Hinsicht?

Eleonore Bölts: Hauptsächlich gerade bei den Krebspatienten, die häufig unter den schulmedizinischen Therapien leiden und abnehmen und insgesamt einfach „schlappmachen“. Die Pilze als Nahrungsergänzungsmittel sind aus meiner Erfahrung eine gute Möglichkeit, die Patienten wieder „aufzupäppeln“. Das Protein, die verschiedenen Vitamine und sonstigen Inhaltsstoffe füllen die Körper sehr schnell wieder auf.

Frau Bölts, es war sehr angenehm, mit Ihnen zu reden. Geben Sie doch bitte abschließend eine Einschätzung, wohin die Entwicklung der Naturheilkunde geht.

Eleonore Bölts: In eine gute Richtung. Immer mehr Menschen erkennen den Nutzen und die große Hilfe. Und das spricht sich herum. Schön wäre es, wenn die Naturheilkunde sich immer mehr und schneller ausbreitet und in den Köpfen der Patienten ist, bevor die Schulmedizin eingreift oder eingreifen muss.

 

Eleonore Bölts
Voerstad 5
26629 Bagband

www.naturheilpraxis-boelts.de

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