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Vitalstoffe

Pantothensäure – ein weiteres B-Vitamin in Speise- und Vitalpilzen

Fisch als Quelle von Pantothensäure

Vitalpilze wie zum Beispiel der Reishi Pilz, Shiitake oder der Mandelpilz enthalten einen hohen Pantothensäure-Gehalt. Doch nicht nur Vital-, sondern auch Speisepilze wie beispielsweise Champignons, Steinpilze und Pfifferlinge fallen besonders durch ihren Gehalt an Pantothensäure auf.

Was ist Pantothensäure?

Die Pantothensäure gehört ebenso wie Niacin zur Gruppe der B-Vitamine und wurde früher auch als Vitamin B5 bezeichnet. Bekannt ist sie seit dem Jahr 1931. Der amerikanische Wissenschaftler Roger Williams stellte zu jener Zeit fest, dass diese Substanz essentiell für das Wachstum von Hefen ist. Nachdem weitere Untersuchungen zeigten, dass Milchsäurebakterien, Ratten und Küken ebenfalls auf diesen Stoff angewiesen sind, erhielt dieses Vitamin aufgrund seiner Allgegenwärtigkeit den Namen Pantothensäure (griech. Pantothen = überall).

Kurzum besteht die Säure chemisch gesehen aus Pantoinsäure und ß-Alanin.

Funktionen

Genauso wie Niacin übernimmt die Pantothensäure wichtige zentrale Aufgaben im Stoffwechsel des Menschen. Der Organismus benötigt diese Substanz, um Coenzym A zu synthetisieren, welches eine entscheidende Rolle bei einer Vielzahl von enzymatischen Reaktionen spielt. Coenzym A überträgt sogenannte Acylgruppen und spielt daher eine entscheidende Rolle im Intermediärstoffwechsel.

Panthothensäure ist folglich notwendig für:

  • die Funktion des Energiestoffwechsels
  • die Synthese von Vitamin D, Steroidhormonen und einigen Botenstoffen im Gehirn (Neurotransmittern)
  • den Auf- und Abbau von Fetten, Kohlenhydraten, Eiweiß und Cholesterin

Studien zeigen außerdem, dass Pantothensäure zur Verringerung der Müdigkeit und Ermüdung beiträgt und die normale geistige Leistungsfähigkeit unterstützt.

Vorkommen

Bereits der Name Pantothensäure verrät, dass dieses Vitamin in Lebensmitteln weit verbreitet ist. In über 80 % der Lebensmittel liegt sie in Form von Coenzym A vor. Hervorragende Quellen sind Leber und Niere, Eier, Fisch, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Pilzen wie z.B. Champignons, Steinpilze und Pfifferlinge. Diese leckeren Speisepilze und noch viele mehr erhalten Sie auch in Bio-Qualität in unserem Onlineshop.

Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Pantothensäuregehalte wichtiger Vitamin Lieferanten:

Lebensmittel Gehalt Pantothensäure pro 100 g in mg
Kalbsleber 8,1
Makrele 7,7
Thunfisch 7,7
Schweineleber 7,0
Kalbsniere 4,2
Eigelb 3,7
Sonnenblumenkerne 3,6
Shiitakepilze 2,5
Pfifferlinge 2,5
Champignons 2,1
Roggen 1,5
Buchweizen 1.2
Hirse 1,2
Weizen 1,2
Sojabohne 1,1

 

Zudem sind auch die meisten Vitalpilze äußerst interessante Quellen für das Vitamin Pantothensäure. Pro 100 g Trockenmasse liefert der Reishi Pilz im Durchschnitt 2,70 mg Pantothensäure, der Shiitake Pilz 11,6 mg und der Mandelpilz (Agaricus blazei murill) sogar phänomenale 14,2 mg Pantothensäure.

Diese, ebenso wie viele andere besondere Vitalpilze aus kontrolliert biologischem Anbau werden von Pilze Wohlrab in Form von hochwertigem feinem Pilz-Pulver oder als Extrakt in Kapseln bei vitalpilze-naturheilkraft.de angeboten.

Tagesbedarf

Der Bedarf an Pantothensäure für gesunde Erwachsene liegt bei 6 mg pro Tag. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Schätzwert. Eine Angabe von Schätzwerten erfolgt dann, wenn der Bedarf eines essentiellen Nährstoffes aufgrund der experimentellen Datenlage nicht genau angegeben werden kann.

Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr

Alter

Pantothensäure
mg/Tag

Säuglinge
0 bis unter vier Monate

2

4 bis unter 12 Monate

3

Kinder
1 bis unter vier Jahre

4

vier bis unter 7 Jahre

4

7 bis unter 10 Jahre

5

10 bis unter 13 Jahre

5

13 bis unter 15 Jahre

6

Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 19 Jahre

6

19 bis unter 25 Jahre

6

25 bis unter 51 Jahre

6

51 bis unter 65 Jahre

6

65 Jahre und älter

6

Schwangere

6

Stillende

6

 

Häufig kommt es bei Lebensmitteln abhängig von Lagerung und Zubereitung zu Vitamin-Verlusten. Für Pantothensäure sind auch hier jedoch keine genauen Daten bekannt. Es wird vermutet, dass die Parameter Lagerung und Zubereitung zu Verlusten von bis zu 30 % Pantothensäure führen können.

Pantothensäuremangel

Da Pantothensäure, wie der Name schon andeutet, in fast allen Lebensmitteln vertreten ist, ist ein Mangel selbst bei einseitiger Ernährung kaum möglich.

Im Rahmen von starker Unterernährung oder Stoffwechselstörungen kann es hingegen zu einem Pantothensäuremangel kommen. Dieser äußert sich zuerst durch eher unspezifische Symptome wie:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Magen-Darm-Störungen
  • Herzklopfen
  • Gesichtsfeldausfälle
  • Missempfindungen bis hin zu einem brennenden Gefühl

Ein fortgeschrittener Pantothensäuremangel ist zum Beispiel gekennzeichnet durch Wundheilungsstörungen, niedrigen Blutdruck und Bewegungsstörungen.

Außerdem wurde im 2. Weltkrieg bei Kriegsgefangenen in Burma, Japan und auf den Philippinen das sog. „Burning Feet Syndrome“ beobachtet, welches ab einer 3-4 Monate andauernden Mangelernährung eintritt. Da dieses Syndorm durch Pantothensäure-Mangel hervorgerufen wird, ist es insbesondere durch brennende, stechende Schmerzen in den Füßen gekennzeichnet.

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