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Welt der Pilze

Pilze – Bodenschätze aus den Wäldern

Wie man Pilze richtig sammelt

Krause Glucke, ein leckerer Speisepilz

Krause Glucke

In lichten Nadel- und Laubwäldern findet man sie am häufigsten: Speisepilze. Sammler und Köche sind ganz versessen auf das sogenannte Fleisch des Waldes, das seit Jahrtausenden die Nahrung der Menschheit bereichert. In Asien und seit jüngster Zeit auch im westlichen Europa werden Pilze auch als natürliches Heilmittel eingesetzt. Kein Wunder, wenn immer mehr Menschen Pilze sammeln. Aber welche Tricks sollte man beachten, damit die Pilzjagd erfolgreich wird? Und wie kann man sich davor schützen, dass man keinen giftigen Pilz erwischt? Bei mehr als 6.000 verschiedenen Pilzarten allein in Deutschland, von denen nur gut 1.000 essbar und mehr als 200 definitiv giftig sind, keine unberechtigte Frage.

Eine sichere Bestimmung ist unerlässlich

Fast jeder Speisepilz hat einen giftigen oder ungenießbaren Doppelgänger, der je nach Entwicklungsstadium diesem zum Verwechseln ähnlich sieht. Selbst erfahrene Pilzsammler verzichten lieber auf einen Pilz, wenn sie ihn nicht zu 100 % genau bestimmen können. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie bildet sogenannte Pilzsachverständige aus, an die man sich im Zweifelsfall wenden kann. Anfänger sollten sich zunächst nur mit ganz wenigen Pilzen intensiv vertraut machen, sodass sie diese Pilze genau identifizieren können. Die Bestimmung sollte nicht ausschließlich mit den Augen erfolgen; auch der Geruch eines Pilzes kann einen Hinweis auf seine Art geben. Manchmal ist auch ein Schnitttest hilfreich wie beim Wiesenchampignon und dem Karbolegerling. Optisch sehr ähnlich, erkennt man den Letzteren daran, dass die Schnittstelle am Stiel sich gelb färbt und unangenehm riecht.

Wo und wann findet man die meisten Pilze

Schopfttintling, als Vitalpilz auch unter dem Namen Coprinus comatus bekannt

Schopfttintling, als Vitalpilz auch unter dem Namen Coprinus comatus bekannt

Pilze kann man im Prinzip das ganze Jahr über sammeln. Die meisten Pilze findet man jedoch im Herbst. Pilzkenner schwören auf die Morgenzeit; sie wachsen in der Regel über Nacht. Man findet sie vornehmlich auf Wiesen, Weiden und Wäldern. Indizien sind feuchte und moosige Stellen, Lichtungen oder Lichteinfälle zwischen Bäumen und mineralreiche Bodenbereiche. Viele Pilze wachsen auch nur in Symbiose mit bestimmten Baumarten. Manche leiten sogar ihren Namen von der Baumart ab. So findet man Birkenpilze vornehmlich unter Birken und den Eichen-Milchling in der Regel unter Eichen. Günstige Sammeltage sind warm und feucht, aber nicht regnerisch.

Wer auf Pilze nicht verzichten möchte, jedoch keine frischen findet, der greift zurück auf getrocknete Pilze, weicht sich vor der Verarbeitung ein und kann sie dann in der Küche wie frische Pilze verwenden. Achten Sie bei frischen und getrockneten Pilzen immer auf Bio Qualität.

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Wie man Pilze richtig sammelt In lichten Nadel- und Laubwäldern findet man sie am häufigsten: Speisepilze. Sammler und Köche sind ganz versessen auf das sogenannte Fleisch des Waldes, das seit Jahrtausenden die Nahrung der Menschheit bereichert. In Asien und seit jüngster Zeit auch im westlichen Europa werden Pilze auch als natürliches Heilmittel eingesetzt. Kein Wunder,

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