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Nachgefragt

Speisepilze und Heilpilze bei Heilpraktikerin S. Taryne

Heilpraktikerin Susanne Taryne

Heilpraktikerin Susanne Taryne isst Pilze und therapiert mit Heilpilzen

Susanne Taryne aus Denklingen südwestlich von München ist Heilpraktikerin und Fachwirtin für Sozial- und Gesundheitswesen. Über Umwegen in ihrer Foto Susanne Taryne_quadinteressanten Biographie ist sie zur Naturheilkunde gekommen, die sie seit einigen Jahren zu ihrem Beruf und Berufung gemacht hat.
Sie hat eine neue Praxis eröffnet und eine website online gestellt, wo sie ihre Schwerpunkte – nämlich Atemtherapie, Mykotherapie und Homöopathie – präsentiert.

Frage: Frau Taryne, wir gratulieren zur Praxiseröffnung und möchten Sie gerne zu einem Ihrer drei Behandlungsschwerpunkte befragen, nämlich die Mykotherapie bzw. das Heilen mit Pilzen. Denn dies ist immer noch ein relativ unbekanntes und auch sehr spannendes Thema. Stimmt es, dass Sie durch die bekannte Dozentin und Heilpraktikerin Doris Richtsteig zur Mykotherapie gekommen sind?

ST: Ja, das ist richtig. Frau Richtsteig unterrichtet ja u.a. am Zentrum für Naturheilkunde und Homöopathie in Kempten. Sie arbeitet in ihrer Praxis ja seit 15 Jahren mit Heilpilzen und für mich war es faszinierend zu hören, von welchen Erfolge sie mit Reishi, Agaricus und all den anderen Pilzen berichtet hat.

Hatten Sie sich vorher schon mit Pilzen beschäftigt?Pfifferlinge

ST: Da ich leidenschaftliche Pilzsammlerin bin, kann man sagen, dass ich mich mit den Speisepilzen sehr gut auskenne und gerne in den Wald gehe, um Steinpilze, Pfifferlinge aber auch einige der unbekannteres Sorten zu sammeln. Pilze sind sehr gesund und schmackhaft und beinhalten Vitamine, Spurenelemente und Polysaccharide. Sie sind ballaststoffreich und sind – nicht zu vergessen – kalorienarm. Da ich selber sehr gerne Pilze finde und begeisterte Köchin bin, teile ich diese Leidenschaften und Überzeugungen auch gerne mit anderen Menschen auch außerhalb meiner therapeutischen Tätigkeit. Mit der therapeutischen Wirkung von Pilzen hatte ich mich gar nicht beschäftigt. Es hatte seine Zeit gebraucht, bis ich aus eigenen Erfahrungen zur Naturheilkunde kam.skal_quad_20130925_135209_top

Was hat denn bei Ihnen die Initialzündung bewirkt?

ST: Meine jüngste Tochter war ein Frühchen und hatte einen denkbar schlechten Start ins Leben gehabt. Sie wurde darum viel mit Antibiotika behandelt, was ihren Zustand aber nicht dauerhaft verbesserte. Auch ich selber hatte in der Zeit mit Allergien, Borreliose und anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Wir hatten viel ausprobiert, aber nichts half, so dass ich als letzten Ausweg einen Homöopathen aufsuchte. Seine Behandlung führte endlich zur Besserung und ich begann, mich mit dem Thema Naturheilkunde zu befassen.

Da haben Sie also am eigenen Leib sozusagen beide Seiten der Therapiemöglichkeiten erlebt: Schulmedizin und Naturheilkunde. Welche Schlüsse haben Sie für sich daraus gezogen?

ST: Die Schulmedizin bringt immer dezidiertere Diagnostiken und eine wirkungsvolle Notfallmedizin. Aber meines Erachtens bietet sie oftmals keine wirklich guten Therapieansätze. Hier könnten Schulmedizin und Alternativmedizin sicherlich im respektvollen Umgang miteinander sowohl zum Wohle des Patienten als auch unter Berücksichtigung seiner ganz persönlichen Umstände agieren und Synergieeffekte erzielen.
Präventiv oder therapiebegleitend setze ich daher sehr gerne die Heilpilze ein. Sie sind für mich deshalb so interessant, weil sie nicht nur die körperliche, sondern oft auch die psychische Ebene ansprechen und das meiner Meinung nach ohne Nebenwirkungen. Sie lassen sich problemlos dosieren, sind gut verträglich und außerordentlich wirkungsvoll.

Können Sie uns ein Beispiel aus Ihrer Arbeit nennen? Und welche Vitalpilze kamen da zum Einsatz?

ST: Gerne. Besonders beeindruckend war die Prostataerkrankung eines langjährigen Patienten Er war operiert worden,  aber der PSA-Wert stieg immer wieder an. Ihm ging es aufgrund einer Herzkrankheit unter der Behandlung mit Antiandrogenen immer schlechter. Daher hatte ich als begleitende Therapie bzw. als unterstützende Maßnahme die Vitalpilzen Auricularia, Maitake und Reishi als Extrakt gegeben. Die Leberwerte haben sich signifikant verbessert, der sec. M. Raynaud in seinen Händen ist verschwunden, die Obstipation ebenfalls. Die Herzbeschwerden konnten zusätzlich mit Stroph. Hispid. C 30 u. C200 so gelindert werden, so dass kein Nitrolingual mehr benötigt wird. Die Frequenz der Antiandrogengabe ist deutlich gesunken.
Auch zum Thema Diabetes II habe ich ein schönes Beispiel. Eine Patientin hatte trotz Medikamenten-Einstellung ständig Blutdruck um 140/90 und Diabetes Typ II. Dazu depressive Verstimmungen, war „dünnhäutig“,  und hatte Durchschlafstörungen. Meine Empfehlung war auch hier begleitend mit den Vitalpilz-Extrakten Cordyceps Extrakt, Coprinus und Reishi zu arbeiten. Nach 2 Monaten rief die Patientin an, um mitzuteilen, dass ihre Blutwerte und Blutdruck seien so gut wie noch nie seien. Sie fühle sich sehr wohl und könne auch nachts wieder durchschlafen.

Welche ist denn Ihr Lieblingspilz und woher beziehen Sie sie?Reishi_60Ex_1200x800_6294

ST: Der Reishi ist auf Grund seines enorm breiten Spektrums für mich sicherlich einer der wichtigsten Heilpilze überhaupt. Er wird von mir eigentlich immer zusätzlich zu anderen Pilzen verordnet. Außerdem habe ich sehr gute Erfahrungen mit ABM, Cordyceps, Coprinus (kann ich sehr in Verbindung mit Reishi bei Diabetes II empfehlen ), Maitake (kann signifikant die Leberwerte ausgleichen) und Hericium. Auch der Auricularia wird von mir sehr häufig verordnet. Shiitake habe ich bisher noch nicht so häufig eingesetzt, bin da aber auch zuversichtlich.
Ob nun loses Pulver, Pulverkapseln oder Extraktkapseln hängt immer vom Zustand des Patienten ab. Alle diese Produkte gibt es in Bio-Qualität bei der Firma Pilze Wohlrab, an die ich meine Patienten gerne verweise.

Nun sind wir fast am Ende dieses Interviews angelangt. Eine Frage noch. Geben Sie Ihr Wissen um Ihre 3 Praxisschwerpunkte auch außerhalb der Praxis weiter?

ST: Ja, mein nächster Vortrag wird wohl dieses Thema haben: Gesund mit Vitalpilzen. Einführung in die geheimnisvolle Welt der Vital- und Heilpilze. Termin und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Interviewer: Wir danken Ihnen für diesen interessanten Einblick. Nachdem in der Bevölkerung auf jeden Fall ein deutlicher Trend hin zu Natur- und Alternativmedizin vorhanden ist, hoffen wir, dass Schulmedizin und Naturheilverfahren gemeinsam alternative Wege gehen.

Susanne Taryne
Heilpraktikerin
86930 Denklingen
susanne.taryne@gmail.com

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Heilpraktikerin Susanne Taryne isst Pilze und therapiert mit Heilpilzen Susanne Taryne aus Denklingen südwestlich von München ist Heilpraktikerin und Fachwirtin für Sozial- und Gesundheitswesen. Über Umwegen in ihrer interessanten Biographie ist sie zur Naturheilkunde gekommen, die sie seit einigen Jahren zu ihrem Beruf und Berufung gemacht hat. Sie hat eine neue Praxis eröffnet und eine

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