Frühling

Pilze als Nahrungsmittel und Plastikersatz

Wir alle kennen sie als leckeres Essen, verbinden mit ihnen ausgedehnte Spaziergänge zum Sammeln durch den kühlen Herbstwald mit anschließendem gemütlichem Kochen zu Hause. Vielen Menschen sind sie auch als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitalpilzen längst ein Begriff. Doch das ist nicht alles, wozu das Reich der Pilze im Stande zu sein scheint.

Als Lebens- und/oder Nahrungsergänzungsmittel dient uns klassischerweise der Fruchtkörper. Das Myzel hingegen ist aktuell im Fokus der Forschung für ganz andere Dinge, denn es hat eine faszinierende und eventuell zukunftsweisende Struktur. Pilze sollen somit als neuartiger Baustoff die Industrie revolutionieren. Wissenschaftler verschiedener Institute erforschen die „Wurzeln der Pilze“ aktuell und stellen bereits verschiedene Materialien daraus her. Unter anderem sind hier das Karlsruher Institut für Technologie und die ETH Zürich vertreten.

Wie wird aus einem Pilz ein Baustoff?

Myzelien wachsen schnell. Sie benötigen ausschließlich pflanzliche Nahrung, nämlich Cellulose. Diese wird von Ihnen dann in Chitin umgewandelt und so kann in nur wenigen Tagen eine dichte Masse wachsen, die an einen Schwamm erinnert. Diese kann mechanisch weiter verdichtet werden. Durch Trocknung wird der Pilz schließlich abgetötet und so am weiter wachsen gehindert.

Was haben Pilze als Baustoffe für Vorteile?

Egal ob die Verwendung wie in der architektonischen Forschung des Karlsruher Instituts für Technologie angestrebt im Hausbaubereich liegt, oder aber als Ersatz für Füllmaterialien oder Verpackungen aus Styropor geplant ist: Pilze bieten nicht nur den Vorteil des schnellen und günstigen Wachstums, sondern auch der biologischen Abbaubarkeit. Sie sind sowohl ressourcenschonend als auch nachhaltig. Wird der neuartige Baustoff als Verbundmaterial mit anderen schnell wachsenden Rohstoffen wie Bambus oder schlicht Heu genutzt, bleibt das Material sowohl natürlich, als auch effizient. Wirtschaftlich und umweltfreundlich ist es sogar kompostierbar.

Wofür kann das Pilzmyzel als Kunststoffalternative genutzt werden?

Die Struktur der Pilzzellen ist so aufgebaut, dass sie als Ersatz für Stoffe wie beispielsweise Styropor, Beton oder sogar Stahl dienen könnte. Das richtig verarbeitete Material aus den Pilzen gilt als stoßfest, feuerfest und atmungsaktiv. Weil nach richtiger Verarbeitung und im Verbund am Ersatz von Beton, Stahl und Styropor geforscht wird, ist als Einsatzgebiet auch alles denkbar, was aus diesen Materialien besteht. Dämmungen, Styroporersatz, Transportverpackungen, Plastik, Beton, Stahl… Die Liste scheint schier endlos.

Sport mit Pilzen

In Mexiko wurde bereits der erste Fahrradhelm als Prototyp „selbstgezüchtet“. Er erfüllt alle Sicherheitskriterien und bei nicht-Nutzung kann man den Zersetzungsprozess in Gang setzen, der innerhalb eines Monats abgeschlossen ist. Auch in Berlin kam die Idee bereits an: drei Gründer setzen ebenfalls auf Pilze als Helm. Wir sind gespannt, was die Zukunft noch bringt!

Auf dem Kopf können Pilze uns also zukünftig eventuell beim Sport helfen indem sie in Form eines Helmes schützen. Aber auch als „altbewährtes“ Lebensmittel sind sie aus sportlicher Sicht nicht zu verachten: Pilze gelten als Eiweißreich und sind damit Teil einer idealen Sporternährung. Einen bemerkenswert hohen Proteingehalt haben übrigens der Mandelpilz, Austernpilz, Butterpilz, Champignons, Herbsttrompete, Kräuterseitling, Maitake, Pfifferlinge, Shiitake, Spitzmorcheln, Steinpilze & auch der Tremella. Mit Pilzen kann Fit in den Frühling also jetzt richtig starten! Getrocknete Pilze für leckere Sportmenüs gibt’s im Pilze Wohlrab Online Shop: Trockenpilze im Shop Vitalpilze-Naturheilkraft

Trockenpilze Vitalpilze

Mein Studium im Ernährungsmanagement und der Diätetik geht genau in die Richtung, die ich auch privat verfolge: "Lieber vorsorgen und dem Körper die Chance geben, gesund zu bleiben, als hinterher zu heilen." Die Mikronährstofftherapie ist das, was mich schon in der Uni sehr fasziniert und auch beruflich darf ich in diesem Bereich in die spezielle Welt der Vitalpilze eintauchen.