Was Sie schon immer über Pilze wissen wollten

Teil 1: Heisse Tipps zu Speisepilzen

Pilze als Fleischersatz

Pilze enthalten viel Eiweiß. An erster Stelle stehen hier der Kräuterseitling und der Austernpilz mit 49g Eiweiß auf 100 g Pilz. Für Veganer und Vegetarier sind sie daher eine gute Alternative zum Fleisch. Und nicht nur die Proteine sind im Fokus, sondern auch der Geschmack. Austernpilze oder Kräuterseitlinge in der Pfanne gebraten haben ein fleischähnliches Aroma.

Getrocknete Pilze sind echte Aromabomben

Hätten Sie’s gewußt? 100 g Trockenpilze entsprechen 1 kg frischen Pilzen. Somit enthält eine Handvoll getrocknete Pilze die volle Kraft der Frischen – und ist auch noch ganzjährig zur Verfügung. Trockenpilze sind viel aromatischer als frische Speisepilze. Sie eignen sich deshalb vorzüglich als Würzung oder als Geschmacksgeber.

Aufgewärmte Pilze genießbar?Pilze Kochen

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man Pilze nicht aufwärmen darf. Das stimmt so nicht bzw. nicht mehr. Denn dieses Verbot stammt noch aus den Zeiten ohne Kühlschränke und als Lebensmittel schneller schlecht wurden. Das Pilzeiweiß wird schnell durch Sauerstoff und Bakterien zersetzt. Dadurch können giftige oder ungenießbare Abbauprodukte entstehen. Im Warmen geht das ganz schnell. Sobald das Pilzgericht aber in der Kälte, sprich im Kühlschrank steht, verlangsamt sich der Prozess.

Also: Pilze immer gut durchgaren und Reste maximal einen Tag im Kühlschrank lassen, dann verbrauchen. Schmeckt bestimmt noch lecker!

Darf man Pilze wieder aufwärmen?

Kann man, wie oben bereits erläutert, mit einem klaren ja beantworten. Denn es wäre ja wirklich schade, wenn man das lecker zubereitete Pilzgericht vom Vortag nicht mehr ein zweites mal genießen könnte. Denn was gibt es Köstlicheres, als selbst gesammelte und zubereitete Speisepilze. Aber auch wenn es sich um gekaufte oder getrocknete Pilze handelt, wäre es schade, wenn man die Reste der Pilze nicht nochmal aufwärmen und essen könnte. Beachten sie einfach nur Folgendes:

  • Lassen sie die Speisepilze nach der Zubereitung nicht weiter knöcheln, sondern schnell abkühlen.
  • Geben sie die Reste des Pilzgerichtes, wenn es abgekühlt ist, sofort gut verschlossen und wenn möglich nicht länger als 1 Tag in den Kühlschrank.
  • Wenn die zubereiteten Speisepilze vom Vortag erneut erwärmen, sollten sie das nicht unter 75 Grad und kein drittes mal tun.