Frühling

Der Frühling steht vor der Tür – und mit ihm die Pollen!

Die Sonne schickt ihre ersten wärmenden Strahlen vom Himmel, die dicke Winter-Wolkendecke lässt wieder blauen Himmel durchblicken. Die ersten Vögel zwitschern, Bäume fangen langsam an sich aufs grün werden vorzubereiten und es wird nicht mehr lange dauern, bis die ersten Magnolien wieder blühen. Der Frühling kommt in großen Schritten! Doch nicht nur Krokusse und Magnolien fangen an zu blühen und lassen uns die wärmere Jahreszeit erahnen, auch die ersten Pollen fliegen wieder. Damit hat jede:r siebte Deutsche ein Problem – denn so viele Menschen leiden tatsächlich an Heuschnupfen. Tendenz steigend.

Heuschnupfen betrifft jede siebte Person

Allergien, gerötete Augen, eine dicke Nase und Atemwegsbeschwerden sind die Konsequenzen. Nicht selten ergibt sich sogar sogenanntes allergisches Asthma daraus. Die persönliche Leistungsfähigkeit sinkt, genauso wie die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden der Betroffenen. Statt sich über den Frühling zu freuen, beginnt für sie eine ganz neue Zeit der Quarantäne – nämlich die gegen Pollen. Die Mittagspause wird nicht auf der sonnigen Bank im Stadtpark verbracht, sondern lieber in Innenräumen, am Besten mit Luftfilter. Auch Spaziergänge durch den Wald, über Felder und Wiesen um die Natur zu genießen und sich an ihrem Erblühen zu erfreuen, sind nahezu unmöglich. Abhilfe scheint es nur durch vermeiden zu geben, oder durch Regen. Der Schein trügt jedoch, denn laut Dr. Eckart von Hirschhausen gibt es sogar so etwas wie „Gewitter-Asthma“. Viele Pflanzen entsenden bei Gewitter besonders viele Pollen, sodass die Belastung dann sogar noch höher ist, als bei vermeintlichem Allergiewetter, wenn bei trockener Luft mit leichtem Wind die Pollen besonders gut zu fliegen scheinen. Das sogenannte Gewitter-Asthma mache sich sogar durch besonders gehäuftes Auftreten von allergischen Asthmaanfällen in der Krankenhausstatistik bemerkbar. Der Arzt rät also Allergikern bei Gewitter besonders vorsichtig zu sein. Aber auch Menschen, die keine Probleme mit Allergien haben und über ein intaktes Immunsystem verfügen, können dieses durch eine zu hohe Pollenbelastung schwächen. Es lohnt sich also doppelt, das eigene Immunsystem im Blick zu haben und es zu unterstützen, damit wir alle fit in den Frühling kommen.

Allergische Reaktion – was passiert im Körper und was kann ich tun?

Bei Allergien reagiert das Immunsystem über. Es schießt zu scharf gegen die vermeintlichen Eindringlinge und richtet sich dadurch sogar gegen körpereigene Strukturen. Deswegen brauchen wir im Kampf gegen die Allergie nicht nur etwas, was das Immunsystem stärkt, sondern es auch regulieren kann, sodass die übermäßige Regulation abgemildert oder sogar kontrolliert werden kann. Stoffe, die Immunreaktionen in beide Richtungen beeinflussen können, bezeichnet man als immunmodulierend. Genau als solcher gilt für Mykotherapeut:innen beta-Glucan. Einer der Hauptlieferanten für beta-Glucan sind die Vitalpilze. Diese sind seit Jahrhunderten im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin im Einsatz und werden auch in der westlichen Welt immer weiter erforscht und mit großem Erfolg eingesetzt. Unter ihnen herrscht eine riesige Vielfalt, sodass es für jede Indikation den perfekten Pilz zu geben scheint. Auch für Atemwegsbeschwerden und allergisches Asthma haben sich laut Heilpraktikerin Doris Richtsteig einige Vitalpilze besonders bewährt. Zu diesen gehören Agaricus blazei, Cordyceps und Reishi.

Agaricus Blazei

Der Agaricus Blazei, auch als Mandelpilz bekannt, ist sowohl Speise- als auch Vitalpilz. Forschungen aus Japan und Brasilien zu Folge soll er die Vitalität stärken. Er macht damit seinem Namen als Vitalpilz also alle Ehre. Dafür verantwortlich scheint die Kombination der verschiedenen Inhalts- und Wirkstoffe, die der Pilz enthält. Ein nennenswerter Anteil Ergosterol, die Vorstufe von Vitamin D, machen ihn zum Lieferanten des Sonnenvitamins. Mit 45% Protein ist er einer der Eiweißreichsten Pilze überhaupt. Seine immunmodulierenden Eigenschaften verdankt er den beta-Glucanen, von denen er von allen bisher erforschten Vitalpilzen, den mit Abstand höchsten Anteil besitzt. Ein echter Alleskönner, der Agaricus.

Cordyceps

Auch der Cordyceps hat eine besondere Geschichte: er wurde entdeckt, als tibetanische Hirten feststellten, dass ihr Vieh nach Verzehr des Pilzes besonders fit und fidel wirkte. Weil dies so auffällig war, rückte der Vitalpilz erst bei den tibetanischen Hirten und letztlich auch in zahlreichen Studien in den Fokus. Er ist so begehrt, dass er zu den teuersten Vitalpilzen der Welt zählt. Ihn machen seine beta-Glucane, aber besonders das Cordycepin zu etwas ganz außergewöhlnichem. Cordycepin ist ein „Desoxyadenosin“ und damit eng verwandt mit Adenosin: einem Bestandteil unserer DNA. Auch Guanosin, Cytidin, Thymidin und Uridin enthält der Pilz – weitere Zell- und DNA-Bausteine. Die Aminosäuren L-Arginin und L-Tryptophan sorgen für besonders wertvolle Eiweiße. Ergosterol komplettiert die Liste an besonders hervorzuhebenden Inhaltsstoffen. Der Pilz ist damit ein ganz natürlicher Mix aus für den Körper zum Teil essenziellen Inhaltsstoffen, die unsere Gesundheit nachweislich unterstützen können.

Reishi

Einer der bekanntesten Vitalpilze – und das nicht zu Unrecht – ist der Reishi. Wer unter allergischem Asthma leidet und seine Gesundheit mit Vitalpilzen unterstützen möchte, kommt an ihm nicht vorbei. Ihn zeichnen der hohe Anteil an B-Vitaminen, Ergosterol und natürlich den beta-Glucanen aus. Was ihn besonders macht, sind außerdem die Triterpene. Dieser Naturstoff kommt in ätherischen Ölen vor, findet seinen Einsatz aber sogar auch in Medikamenten. Der sekundäre Pflanzenstoff gehört zur Gruppe der Fette. Seinen Einsatz findet er in der Naturheilkunde als Ersatz für Steroidhormone bei Allergien und entzündlichen Prozessen.

 

Bei konkreten Fragen zu Indikationen und Einnahme empfehlen wir immer ein Gespräch mit speziell ausgebildeten Mykotherapeut:innen. Jeder Körper ist individuell, genau wie jede Krankheitsgeschichte. Vitalpilze können sehr gut unterstützen, sind jedoch kein Allheilmittel, das einen standardisierten Therapieverlauf nach sich zieht. Lassen Sie sich beraten, betreuen und begleiten, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Wir unterstützen Sie gerne durch unsere hochwertigen, kontrollierten Bio-Produkte. Wir wünschen Ihnen das Beste und eine beschwerdefreie Frühjahr- und Sommerzeit! Bleiben Sie gesund.

Mein Studium im Ernährungsmanagement und der Diätetik geht genau in die Richtung, die ich auch privat verfolge: "Lieber vorsorgen und dem Körper die Chance geben, gesund zu bleiben, als hinterher zu heilen." Die Mikronährstofftherapie ist das, was mich schon in der Uni sehr fasziniert und auch beruflich darf ich in diesem Bereich in die spezielle Welt der Vitalpilze eintauchen.