Frühling

Vitamin C darf sich völlig zurecht mit dem Namen „das wohl bekannteste Vitamin“ schmücken. Schon im Kindergarten lernen unsere Kinder, dass Obst und Gemüse gesund sind – und dass das an den wertvollen Vitaminen liegt, die darin enthalten sind. Spontan können wir alle mindestens eine Frucht aufzählen, die besonders viel Vitamin C aufweist. Beim einen sind es die Orangen, die sofort in den Kopf schießen, bei der anderen leckere Paprika und beim dritten vielleicht Sanddorn oder Hagebutte. Das Wundervitamin soll uns laut Volksmund besonders im Winter vor der Erkältungswelle schützen und unser Immunsystem ganzjährig fit halten. Doch wie hoch ist eigentlich unser täglicher Bedarf an Vitamin C? Variiert er je nach Jahreszeit? Und was kann das Vitamin wirklich?

Welchen Bedarf haben wir an Vitamin C?

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung unterscheidet nicht zwischen Sommer und Winter. Auch wenn man meinen könnte, Vitamin C sei wegen seiner Berühmtheit in der Erkältungssaison ein „Wintervitamin“, brauchen wir es ganzjährig in gleicher Menge. Diese beträgt für Erwachsene Frauen 95mg am Tag, für Männer 110mg täglich. Achtung: Bei Rauchern ist der Bedarf signifikant höher! Rauchende Männer benötigen 155mg/Tag, während Raucherinnen 135mg täglich brauchen.

Vitamin C: sinnvoll bei Erkältungen?

Vitamin C trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Apotheker Uwe Gröber schreibt in seinem Buch „Mikronährstoffberatung“ folgendes hinsichtlich Erkältungskrankheiten: Der Vitamin C Bedarf während eines grippalen Infekts vervielfache sich, weil Immunzellen einen bis zu 100-fach höheren Vitamin C Gehalt haben, als andere Zellen im Blut. Bei ersten Anzeichen empfiehlt er eine Einnahme von 1000mg Vitamin C. Diese habe sich in einer Studie mit 715 Studierenden bewährt, um die Krankheitsdauer- und Schwere zu reduzieren.

Was kann das Vitamin denn sonst noch?

Vitamin C…

  • trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße, Knochen, Knorpelfunktion, des Zahnfleisches, der Haut und der Zähne bei
  • trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  • trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
  • trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei
  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
  • trägt zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei
  • erhöht die Eisenaufnahme

Das ist allerhand, wie wir finden! Kein Wunder also, dass das Vitamin einen derartigen Bekanntheitsgrad hat! Aber wo bekommen wir unser tägliches Vitamin C denn am einfachsten her?

Wo kommt Vitamin C besonders gehäuft vor?

Die wohl am allermeisten mit dem Vitamin assoziierten Orangen liegen tatsächlich nur auf Platz 5 der Obst-Rangliste: vor Ihnen rummeln sich Acerola (1700mg/100g), Sanddornsaft mit 266mg/100g, Papaya (115mg/100) und Kiwi mit 71mg/100g, bis schließlich die Orange an der Reihe ist mit immernoch satten 49mg/100g. Beim Gemüse ist ungeschlagen die rohe Paprika mit 138mg/100g, gefolgt von Brokkoli (roh) mit 115mg/100g. Gekochte Kartoffeln mit Schale haben immerhin noch 14mg/100g. Um den täglichen Bedarf zu decken braucht es eigentlich also gar nicht allzu viel: aber im Alltag lässt sich die goldenen „Iss 5 am Tag“-Regel, dann oft doch nicht so einfach integrieren, oder? Diese stammt von der deutschen Gesellschaft für Ernährung und besagt, dass 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst jeden Tag in unserem Essen stecken sollten.

Wie kann ich im stressigen Alltag meinen Vitamin C Bedarf ganz einfach decken?

Frisches Obst und Gemüse ist in vielerlei Hinsicht am besten um den Bedarf an Vitaminen zu decken. Neben Mineralstoffen und Spurenelementen, enthält es auch sekundäre Pflanzenstoffe und liefert so ganz nebenbei einiges an Nährstoffen, die der Körper benötigt. Doch daneben es gibt auch Produkte, die den Körper mit einer klugen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ganz gezielt unterstützen können. Nebenbei bemerkt: Lecker sind sie auch!

So beispielsweise das Chaga Health Immuno Elixier mit Sanddorn. Neben 200mg Vitamin C pro täglicher Portion enthält das Naturprodukt auch 16g des Vitalpilzes Chaga. Ein täglicher Schluck Gesundheit mitten aus Estland! Bio Chaga Health Immuno Elixir mit Vitamin C (vitalpilze-naturheilkraft.de)

Zum einrühren in Joghurts oder als Zugabe zu Smoothies eignet sich das Zunderschwamm IMMU Pulver. Dieses ist reich an Vitamin C aus der Camu Camu Frucht und besticht durch die Verwendung von Bananen, Apfel und Zitronenpulver – dadurch verleiht es jedem Frühstück die fruchtige Note. Zunderschwamm als Vitalpilz enthält von Natur aus einen hohen Anteil an beta-Glucanen. Zunderschwamm IMMU Pulver (vitalpilze-naturheilkraft.de)

Ca. 90 % der deutschen Bevölkerung erreichen laut nationaler Verzehrstudie II den täglichen Bedarf an Vitamin D nicht. Wer den eigenen Vitamin D Status nicht kennt, lebt laut Professor Spitz sehr wahrscheinlich im Mangel. Unser Vitamin D Produkt basiert auf Champignons und ist dadurch als eines der wenigen auf dem Markt vollkommen vegan. Weil Vitamin D und Vitamin C sich sogar einige Benefits für den Körper „teilen“ und sich in anderen Bereichen toll ergänzen, sind unsere Vitamin D Kapseln mit Vitamin C aus der Acerola Kirsche kombiniert. Vitamin D2 + C aus Champignon – bio & vegan (vitalpilze-naturheilkraft.de)

Wer Bedenken hat einen guten Vitamin C Status zu haben und damit gut für den Winter gerüstet zu sein, hat nun einen kleine Auswahl an Produkten, aber auch an Obst und Gemüsesorten die reich am „Wundervitamin“ sind. Für einen guten Start in die Adventszeit und einen schönen Winter!

 

Quellen:

Vitamin C – DGE

Gröber, Uwe (2019): Mikronährstoffberatung – ein Arbeitsbuch; wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart

Schmiedel, Volker (2019): Nährstofftherapie Orthomolekulare Medizin in Prävention, Diagnostik und Therapie ;Gerorg Thieme Verlag, Stuttgart

Mein Studium im Ernährungsmanagement und der Diätetik geht genau in die Richtung, die ich auch privat verfolge: "Lieber vorsorgen und dem Körper die Chance geben, gesund zu bleiben, als hinterher zu heilen." Die Mikronährstofftherapie ist das, was mich schon in der Uni sehr fasziniert und auch beruflich darf ich in diesem Bereich in die spezielle Welt der Vitalpilze eintauchen.