Frühling

Die Verdauung von Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel können uns helfen, gesund zu bleiben und fit durch alle Jahreszeiten zu kommen. Jedoch gilt es bei der Einnahme einiges zu beachten. Denn oft benötigen ganz verschiedene Nährstoffe genau identische Enzyme, damit der Körper sie aufnehmen kann. Das ist zum Beispiel bei Kalzium und Magnesium der Fall. Nehmen wir beides gleichzeitig ein, konkurrieren sie also um ein Enzym und können deswegen nicht optimal verstoffwechselt werden. Aber auch wenn die Enzyme mal nicht für die manchmal verminderte Aufnahme verantwortlich sind, gibt es oft noch ganz andere Parameter, die die Resorption von Vitaminen hemmen oder fördern.

Vitamin D: wie supplementiere ich richtig?

Die Verwertung von Vitamin D hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn man diese kennt und dadurch beeinflussen kann, lässt sich die individuelle Ausnutzung des Vitamins problemlos in den Optimalbereich steigern.

Hemmende Faktoren sind:

– Nikotinkonsum
– Phosphor (zum Beispiel in Cola, Wurstwaren, Weizenkleie)

Steigernde Faktoren sind:

– Fett: Vitamin D kann besser aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden
– Vitamin E: kann die Aktivierung des Vitamins fördern
– Magnesium: kann die Wirkung von Vitamin D am Knochen fördern

Wie eine gute Vitamin D Versorgung unserem Körper beeinflusst:

– Verbessert die Aufnahme von Magnesium aus der Nahrung
– Fördert den Einbau von Kalzium in die Knochen
– Fördert die Aufnahme von Kalzium aus Lebensmitteln in den Körper
– Senkt die Ausscheidung von Kalzium über die Niere

Täglich nach Bedarf oder wöchentliche Megadosis? Was ist sinnvoller?

Nicht selten werden Vitamin D Produkte zur wöchentlichen oder monatlichen Einnahme angeboten. Eine tägliche Einnahme ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht allerdings aus mehreren Gründen sinnvoller. Vitamin D hat eine Halbwertszeit von nur 12 – 24 Std. Das bedeutet, dass nach nur einem halben Tag nur noch die Hälfte der Vitamin D Konzentration nachweisbar ist. In der Folge ist der Aufbau des Langzeitspeichers bei einer wöchentlichen Einnahme kaum möglich.
Eine regelmäßige, tägliche Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels hingegen führt zum stetigen Anstieg des Vitamin D Spiegels im Serum, der sich dann innerhalb von 3 – 4 Monaten einpendelt. Der Körper hat so täglich Vitamin D zur Verfügung und es gibt keine Schwankungen im Serumspiegel. Das stets zur Verfügung stehende Vitamin D kann so optimal genutzt werden.

Vitamin D: und was esse ich dazu?

Wir sollten Vitamin D also im Optimalfall täglich mit etwas Fett einnehmen, zum Beispiel zu einer Mahlzeit. Das steigert die Aufnahme in den Körper enorm. Wollen wir es noch besser machen, beinhaltet die Mahlzeit außer Fett auch noch etwas Vitamin E und Magnesium. Vitamin E steckt praktischerweise auch direkt in Fetten: allen voran in Nüssen und pflanzlichen Speiseölen. Magnesium findet sich ebenfalls in Nüssen und Samen. Eine Hand voll Nüsse parallel zur Einnahme von Vitamin D ist also in dreierlei Hinsicht eine gute Idee!
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Julia

Mein Studium im Ernährungsmanagement und der Diätetik geht genau in die Richtung, die ich auch privat verfolge: "Lieber vorsorgen und dem Körper die Chance geben, gesund zu bleiben, als hinterher zu heilen." Die Mikronährstofftherapie ist das, was mich schon in der Uni sehr fasziniert und auch beruflich darf ich in diesem Bereich in die spezielle Welt der Vitalpilze eintauchen.