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Mangel im Überfluss?

Ein Mangel an Nährstoffen ist in den meisten Fällen auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen. Laut der nationalen Verzehrsstudie II aus dem Jahr 2008 ist die bundesdeutsche Durchschnittskost eine Mangelernährung. Wir essen zu viel und zu Fett- und Zuckerhaltig – unsere Nahrungsmittel haben aber im Durchschnitt zu wenig Mikronährstoffe, wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe.

Mangelzustand trotz gesunder Ernährungsweise

Sogar wer sich gesund ernährt, lebt oft unbewusst im Mangelzustand. Das liegt an der Industrialisierung unserer Lebensmittel. In der Zucht wird auf schnelles Wachstum selektiert. So wachsen sowohl Tomaten als auch Rinder sehr schnell und lagern dabei viel Wasser oder Fett ein. Auf das Gesamtgewicht bedeutet das für den Verbraucher weniger wichtige Mikronährstoffe pro bestimmter Grammzahl Lebensmittel. Man müsste also mehr davon essen, um den Bedarf an Nährstoffen und Vitaminen zu decken. Nicht aber den Bedarf an Kalorien – über den schießt man nämlich locker hinaus, was für den durchschnittsdeutschen dann entweder im Fitnessstudio oder der Arztpraxis endet.

Wie der Mangel an Nährstoffen unserem Körper schadet

Dieser Mangel im Überfluss in dem wir leben, kann viele Folgen haben. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Abgeschlagenheit aber auch manifeste Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und sogar Krebs können begünstigt werden.

Weil uns der Überschuss an Energie nicht nur dick, sondern auch krank macht, benötigen wir paradoxerweise eigentlich noch viel mehr von den wichtigen Mikronährstoffen. Schon leichtes Übergewicht fördert unterschwellige Entzündungen im Körper. Diese können über Jahre bestehen und sind hauptverantwortlich für den Ausbruch von chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes und Arteriosklerose. Um gegen diese lodernden Entzündungsherde, von denen wir gar nichts mitbekommen, anzugehen, benötigt der Körper nicht nur den normalen Bedarf an Mikronährstoffen und Vitaminen, sondern noch ein Plus an Unterstützung. Der Bedarf steigt also.

Dazu kommt, dass viele Medikamente, die gegen Folgeerkrankungen einer falschen Ernährungsform eingenommen werden, die Mikronährstoffe, die sowieso schon in zu geringem Maße vorhanden sind, rauben, weil sie diese benötigen, um verstoffwechselt werden zu können.

Welche Mikronährstoffe benötige ich zusätzlich?

Es ist also in vielerlei Hinsicht sinnvoll und dringend notwendig unseren Mikronährstoffbedarf zu decken. Dies funktioniert in den meisten Fällen über eine ausgewogene Vollwertkost oder die gezielte Supplementierung.

Nur ein einziges Vitamin kann der Körper mit Hilfe von UV-B Strahlen aus der Sonne selbst bilden: Das Vitamin D, auch bekannt als Sonnenvitamin. Dieses zählt neben Zink, Selen und dem Vitamin B Komplex heutzutage dennoch zu den kritischsten Nährstoffen.

Vitamin D im Überblick

Vitamin D – das Sonnenvitamin! Circa 80% des täglichen Vitamin D Bedarfs werden in Urvölkern, die sich sehr viel an der Sonne aufhalten durch die UV-B Strahlung auf der Haut selbst hergestellt. Nur 20% stammen aus der Nahrung.

Warum aber leben wir im Vitamin D-Mangel, wenn wir es doch selbst herstellen können?

Wenn das meiste Vitamin D gebildet werden könnte, sitzen wir in der Regel im Büro. Wir sind nicht genug an der Sonne und in unseren Breitengraden hat die Sonne im gesamten Winterhalbjahr zusätzlich zu wenig Kraft um den Körper zur Eigensynthese anzuregen. Dabei benötigen wir es dringend, denn Vitamin D ist ein echter Alleskönner: in fast jedem Gewebe im Körper konnten Rezeptoren für die Aufnahme von Vitamin D nachgewiesen werden.

So ist es beteiligt am Insulinstoffwechsel (der Zuckerverdauung), wirkt immunmodulierend, kann uns also vor Krankheiten und Infekten schützen, soll Demenz und Depressionen vorbeugen und sogar das Krebsrisiko für zum Beispiel Brustkrebs senken. Laut Mikronährstoffexperten könne auch regulierend auf den Blutdruck wirken und damit nicht zuletzt das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Gefäßerkrankungen senken.

Wie du deinen Bedarf an Vitamin D decken kannst

Der tägliche Vitamin D Bedarf kann über die Nahrung nicht gedeckt werden. Dazu müssten wir 20 Eier essen, 20L Vollmilch trinken oder jeden Tag Lebertran zu uns nehmen. Früher war das mit dem Lebertran gängige Praxis, heute wird es uns durch zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt viel einfacher gemacht, auf eine ausreichende Vitamin D Zufuhr zu kommen.

Wie Pilze dich mit Vitamin D versorgen können

Aber auch wer nicht 20 Eier pro Tag essen möchte, oder generell lieber zu veganen Lebensmitteln greift, kann seine Vitamin D Zufuhr aus der Ernährung gezielt steigern. Pilze, die auf der Wiese wachsen wie zum Beispiel der Wiesenchampignon helfen doppelt: erstens sucht man sie im Optimalfall wenn die Sonne scheint und bildet so schon beim Sammeln etwas Vitamin D. Wenn es aber regnet und man trotzdem sammeln möchte, genügt es auch, wenn der Pilz in der Sonne stand: Pilze bilden nämlich das für uns so wichtige Vitamin auch. Das besonders tolle: sie bilden es sogar noch, wenn sie eigentlich schon „tot“ sind.

Unser Tipp für alle Pilz-Fans

Ob frische Pilze oder Trockenpilze – Lagere deine Pilze gerne auf der sonnigen Fensterbank und steigere so den natürlichen Vitamin D Gehalt.

In unserem Shop findest du rund ums Jahr eine tolle Auswahl an Trockenpilzen!

Marina

Ich bin Mitarbeiterin im Vertrieb und Marketing bei Pilze Wohlrab. Die Wunderwelt der Pilze fasziniert mich sehr und ich lerne jeden Tag etwas Neues. Auch privat habe ich den Reishi Pilz für mich entdeckt, der mir hilft runterzufahren und zur Ruhe zu kommen.