Vitalpilze Blog

Mangelernährung in Deutschland? Unvorstellbar!

Hierzulande, wo die Supermarktregale alles bieten, was das Herz begehrt und niemals leer sind? Wo ein Großteil der Bevölkerung sogar mit überflüssigen Pfunden kämpfen muss? Ein genereller Mangel an Lebensmitteln ist in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr vorstellbar. Die Energiezufuhr ist gesichert, ein Kaloriendefizit aus Mangel an Lebensmitteln unvorstellbar und das alles sogar zu erschwinglichen Preisen. Im Durchschnitt werden in Deutschland von jedem einzelnen von uns sogar mehr Kalorien zugeführt als für unsere Körper nötig wären. Und doch leiden wir an einem Nährstoffmangel.

Es gibt nichts, was es nicht gibt: Lebensmittelbeschaffung so leicht wie nie zuvor

Wir müssen nicht mehr selbst ernten oder auf weit entfernte Märkte fahren, um dort die gewünschten Lebensmittel zu erhalten. Unser Supermarkt ist bequem binnen weniger Minuten zu erreichen und hat meist mehr Stunden pro Tag geöffnet, als geschlossen. Dort gibt es diverse Nahrungsmittel aus aller Welt in jeder möglichen Qualitäts- und Preisstufe. Selbst Bio Lebensmittel sind mittlerweile preislich nicht mehr allzu weit von konventioneller Kost entfernt. Es gibt Obst und Gemüse von allen Kontinenten und das zu allen Jahreszeiten. Man kann Fisch aus jedem der Weltmeere kaufen und Fleisch aus allen Ländern und von jedem erdenklichen Tier. Ob vegan, Gluten- oder Laktosefrei – spezielle Ernährungsweisen und Food Trends sind längst keine Herausforderung mehr.

Doch für welche Ernährungsweise entscheiden wir uns?

In der Nationalen Verzehrsstudie II wurde im Jahr 2008 die durchschnittsdeusche Bundeskost ausgewertet. Heraus kam: Unsere Nahrungsmittel sind in der Regel reich an ungesunden Fettsäuren, schnell verdaulichen Kohlenhydraten wie Zucker und Energie. Wir essen zu viele süße Teilchen vom Bäcker, zu viel Fast Food und viel zu wenig frische Lebensmittel, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte. Was dabei zu kurz kommt sind Ballaststoffe und Vitamine. Weil uns diese Form der Ernährung nicht lange satt macht, essen wir nicht selten sehr viel und sehr oft. Das führt dann dazu, dass beinahe jeder von uns schon mal in einem Fitnessstudio angemeldet war, um die überschüssigen Kilos wieder loszuwerden.

Viel Essen = viele Nährstoffe?

„Viel hilft viel“ gilt leider nicht für unsere Ernährung. Man könnte meinen, wenn man so viel isst, dass sogar ein zu viel entsteht, müssten doch alle Nährstoffe, die wir benötigen ganz locker beinhaltet sein. Was diesen Nahrungsmitteln, die verantwortlich für die Extrapfunde sind allerdings allen fehlt, sind die für uns und unsere Stoffwechselvorgänge so wichtigen Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Nährstoffmangel trotz Überfluss.

Warum wir im Mangel leben

Die Zufuhr zu großer Kalorienmengen, garantiert uns also bei weitem nicht die Deckung aller wichtiger Lebensmittelinhaltsstoffe. Im Gegenteil: die essenziellen Nährstoffe sind oft weniger vorhanden, je mehr Energie in einem Nahrungsmittel vorhanden ist. Das bedeutet also nicht „Croissants haben wenig Vitamine – deswegen muss man viel davon essen!“

Warum nicht jedes Nahrungsmittel auch ein Lebensmittel ist

Lebensmittel sind wie der Name schon sagt wichtig zum (Über-)leben. Aus ihnen zieht der Körper nicht nur leere Kalorien, die er dann in Fettzellen umwandelt, sondern neben der Energie auch lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese kann der Körper in vielen Fällen nicht selbst herstellen, er ist also darauf angewiesen, dass sie ihm über die Nahrung bereitgestellt werden.

Warum ernähren wir uns nicht gesund?

Mangelnde Aufklärung kann es eigentlich nicht sein – denn selbst unsere Kindergartenkinder wissen schon, dass ein Apfel gesünder ist als eine Tafel Schokolade.
Zum einen lässt sich der Aufwand jeden Tag frisch zu kochen und Salate zuzubereiten, nicht leugnen. Es kostet Zeit, Mühe und die Muße sich mit der eigenen Ernährung auseinanderzusetzen, statt den Hörer in die Hand zu nehmen und eine Pizza zu bestellen. Es ist einfacher seinen Pausensnack beim Bäcker zu kaufen und von dort ein weißes Brötchen mit fettiger Wurst, Remouladencreme und einer Alibi Tomatenscheibe mitzunehmen, statt sich zu Hause sein (Vollkorn) Pausenbrot selbst mit frischem Gemüse und Frischkäse zu belegen.

Schmeckt’s dir etwa nicht? Wie die Nahrungsmittelindustrie unseren Geschmack verändert

Wir sind den frischen Geschmack von Lebensmitteln tatsächlich nicht mehr gewohnt. Wir leben in einer Nahrungsmittelwelt, die beherrscht wird von Süßstoffen, Zuckeraustauschstoffen, Zusätzen und Aromen. Es gibt einen Versuch, in dem Probeesser den Geschmack eines künstlichen Erdbeerjoghurts mit Aroma aus Sägemehl als leckerer beurteilen als einen Erdbeerjoghurt mit frischem Obst. Unser Essverhalten ist über Zusatzstoffe gesteuert. Wir wachsen mit Geschmacksverstärkern auf, die uns glauben machen, dass unbehandeltes Essen nach nichts schmeckt. Bedauernswerterweise ist dem leider zum Teil auch so: schnell wachsendes, konventionell angebautes Obst und Gemüse hat oft nur einen Bruchteil des Geschmacks. Das schnelle Wachstum wird in vielen Fällen über die Einlagerung von Wasser möglich gemacht. So leidet am Ende beides: Geschmack und Nährstoffe. Und am allermeisten der Verbraucher.

Auch eine gesunde Ernährung reicht nicht immer aus

Selbst wenn man wirklich auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse, Obst und Vollkornprodukten achtet, kann man den Bedarf aller lebenswichtiger Mikronährstoffe nicht ausreichend decken.
Dafür haben sich unsere Lebensmittel zu sehr industrialisiert. Sie sind „nährstoffverdünnt“. Es entsteht also ein Nährstoffdefizit. Hochgezüchtetes, schnell wachsendes, egal ob Tier oder Gemüse, lagert zumeist schnell und viel Wasser oder Fett ein. Die Menge wird also mehr, die guten und wichtigen Inhaltsstoffe allerdings nicht. So hat Zuchtlachs im Vergleich zu Wildlachs deutlich weniger Eiweiß, dafür aber viel mehr Fett. Wo in 100g Tomate vor knapp 70 Jahren noch 1600ug Eisen enthalten waren, sind es im Jahr 2003 mit 270ug nur noch ein Bruchteil. Diese Liste ließe sich ewig fortführen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung reicht also in vielen Fällen heutzutage leider nicht mehr aus um den Körper mit allen wichtigen Mikronährstoffen zu versorgen.

Was also tun?

Auch wenn es schwierig ist, seinen Körper „perfekt“ zu versorgen, so können wir einige Dinge in unserem Alltag doch verbessern, die schon einen entscheidenden Unterschied machen.
Hier findest du die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Gesunde Ernährung – Die 10 Regeln der DGE.

Doch auch mit der optimalen Ernährung, ist es kaum machbar alle Nährstoffe abzudecken. Hast du schon einmal über Nahrungsergänzungsmittel nachgedacht? Unsere heutige Lebensweise ist geprägt von Leistungsdruck und unser Körper und Geist sind permanent gefordert. Manchmal hilft ein Extra-Kick an Nährstoffen, um seine Balance wiederzufinden. In unserem Shop findest du hochwertige Nahrungsergänzungsmittel auf der Basis von Vitalpilzen in Bio-Qualität.

Das Schöne ist doch: Wir haben die Wahl

Es ist nicht mehr wie früher, wo man essen musste was das Feld und die Jahreszeit hergab. Wo man im Zweifel sogar Hunger litt. Wir können uns aussuchen ob wir schlemmen wollen, radikal Diät halten oder ob es Schokolade schon zum Frühstück gibt. Wir sollten auch genießen dürfen, dass wir in einer solch privilegierten Zeit leben, in der uns der Lieblingsbäcker den Kuchen zubereitet und wir nur zugreifen müssen. Wir sollten aber auch die Frische der Lebensmittel und deren Vielfalt nicht vergessen und auch diese wieder bewusst genießen – denn wir haben nicht nur die Wahl, sondern auch eine bisher nie dagewesene Auswahl!

Marina

Ich bin Mitarbeiterin im Vertrieb und Marketing bei Pilze Wohlrab. Die Wunderwelt der Pilze fasziniert mich sehr und ich lerne jeden Tag etwas Neues. Auch privat habe ich den Reishi Pilz für mich entdeckt, der mir hilft runterzufahren und zur Ruhe zu kommen.